Vitamin C und der richtige pH-Wert für den Körper

Die heutigen Ernährungsweisen führen in vielen Fällen zu einem stark erhöhten Säuregehalt im Körper. Vor Beginn der Einnahme von hochdosierten Vitamin C Mengen sollte deshalb der eigene pH-Wert des Körpers bedacht und gegebenenfalls festgestellt werden. Ein hoher Säuregehalt im Blut kann etwa zu der Entscheidung führen, dass ein Vitamin-C-Präparat zusammen mit einer basischen Komponente, wie Backpulver, kombiniert wird. Das sogenannte Ascorbinsäurenascorbat, eine Verbindung zwischen Ascorbinsäure und Natriumbicarbonat, eignet sich perfekt, um einer zu sauren pH-Indiktation entgegen zu wirken.

"Moderne" Ernährungsweisen führen häufig zu Übersäuerung

„Moderne“ Ernährungsweisen führen häufig zu Übersäuerung

In modernen Produktionsverfahren für liposomales Vitamin C kann eine basische Komponente ohne Schwierigkeiten eingefügt werden, was das liposomale Vitamin-C Produkt noch sicherer für den Menschen macht.

Was ist der pH-Wert und wie wirkt er sich auf den Organismus aus ?

Der dänische Chemiker Søren Sørensen entwickelte bereits im Jahr 1909 den sogenannten pH-Wert zur Indexierung des Säuregehaltes einer Lösung. Er ist definiert über die in der Lösung enthaltene Menge von Wasserstoff-Ionen (H+-Ionen) und bewegt sich auf einer Skala von 0 (maximale Säurekonzentration) bis 14 (maximale basische Konzentration). Ein Wert von 7 entspricht neutralem Wasser.

Der normale pH-Wert im menschlichen Blut liegt zwischen 7,35 und 7,45. Dies bedeutet, dass das Blut eines gesunden Menschen leicht basisch ist.

Über verschiedene Regelungsmechanismen in Form von Stoffwechselreaktionen kann der Körper seinen pH-Wert steuern. Eine Störung des Säure-/Basengleichgewichts im Körper kann im Zuge einer ernsthafteren Erkrankung bedrohliche Auswirkungen entfalten. Es ist durch viele klinische Studien bekannt, dass Tumorzellen in sauren Milieus besonders gut gedeihen. Alleine schon aus präventiver Sichtweise ist es daher ratsam, den eigenen pH-Wert im leicht basischen Bereich zu halten.

Mögliche Ursachen für zu säurehaltiges Blut (Azidose):

– Durchfall
– Erhöhte Produktion von Säuren im Körper, etwa durch Diabetes oder angeborene Stoffwechselstörungen
– Fehler bei einer Infusionstherapie
– Minderfunktion der Nieren
– Störungen des Gasaustauschs durch Lungenerkrankungen oder Atemlähmungen

Mögliche Ursachen für eine zu hohe Konzentration von Basen im Blut (Alkalose):

– Entzündungen im Gehirn die zu Reizungen des Atemzentrums führen
– Störungen des Hormonhaushalts
– Überbelüftung der Lunge durch Hyperventilation
– Verlust von Magensäure in Folge von länger anhaltendem Erbrechen

Der körpereigene pH-Wert kann über verschiedene Methoden bestimmt werden. Die Spanne reicht dabei von aufwendigen Laboruntersuchungen (Blutgasuntersuchungen) bis hin zu einfachen pH-Indikatorstreifen aus Papier, welche mittels einer speziellen Beschichtung in der Lage sind, den Säure-/Basengehalt einer Lösung (etwa Urin) zu ermitteln.

Gerade am Anfang der Einnahme von hochdosierten Vitamin C Produkten ist eine solche Bestimmung des pH-Wertes sehr empfehlenswert. Die Messung sollte über mehrere Tage hinweg durchgeführt werden und zu unterschiedlichen Tageszeiten wiederholt werden. Nach Mahlzeiten sollte ein zeitlicher Abstand von mindestens 2 Stunden eingehalten werden. Das bei diesen Messungen des pH-Wertes Schwankungen auftreten ist kein Anlass zur Sorge, sondern ein Anzeichen für eine funktionsfähige Säure-/Basenregulation des Körpers.

Vitamin C in Interaktion mit säure- und basehaltigen Lebensmitteln

Alle Nahrungsmittel können abhängig von ihrer Metabolisierung im Körper in säure- oder basenformende Substanzen aufgeteilt werden. Dabei lässt sich die Aussage treffen, dass säureformende Lebensmittel bei der Verdauung saure Abfallprodukte erzeugen, welche vom Körper zwischengelagert und letztendlich ausgeschieden werden müssen, während basenformende Lebensmittel einen gesunden und ausbalancierten pH-Wert des Körpers unterstützen.

Säurehaltige Früchte können den pH-Wert beeinflussen

Säurehaltige Früchte können den pH-Wert beeinflussen

Dabei spiegelt sich allerdings der Säuregehalt eines Nahrungsmittels nicht in dessen Wirkung auf den pH-Wert des Körpers wider. Viele hochgradig säurehaltige Lebensmittel, etwa jene, welche besonders reich an Vitamin C sind, formen im menschlichen Körper bei ihrer Verdauung Basen, während viele Lebensmittel mit niedrigem Säuregehalt zu hohen Säurekonzentrationen im Organismus führen.

Eine der Hauptfunktionen von Vitamin C (L-Ascorbinsäure) ist die Unterstützung der Kollagenproduktion im Körper.

Daher ist Vitamin C essenziell wichtig für eine gesunde Haut, Zahnfleisch und Zähne, Knochen, Sehnen, Bänder, Knorpel und auch Blutgefäße. Auch bei der Wundheilung und Narbenbildung spielt es eine herausragende Rolle. Des Weiteren ist Vitamin C, besonders wenn es per Liposom in die Zellen transportiert wird, ein sehr starkes Antioxidans, welches Schutz vor zellschädigenden freien Radikalen bietet.

Allerdings ist Vitamin C auch sehr sauer und fördert im Zusammenspiel mit anderen Komplexen wie etwa Oxalsäuren aktiv den niedrigen pH-Wert der Nahrungsmittel, in denen es natürlich vorkommt. Dies muss wiederum nicht heissen, dass Lebensmittel wie etwa Kiwis oder Wassermelonen, den Säuregehalt des Körpers erhöhen.

Derartige Früchte enthalten zum Beispiel Kaliumcitrat, welches im Zuge der Verdauung in Kaliumbicarbonat umgewandelt wird. Diese Substanzen wirken im Körper sehr alkalisch und fördern so das normale, leicht basische pH-Niveau im Blut eines gesunden Menschen.

Eine ausgewogene Ernährung sollte immer angestrebt werden, auch beim gleichzeitigen Einsatz hoher Dosierungen von liposomal in die Zellen transportiertem Vitamin C. Dies sichert in einem bedeutenden Ausmaß den gesunden pH-Wert im Körper und fördert die eigene Gesundheit.

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